Ein verlockendes Spiel

In den 20er-Jahren liegt in den USA der Profi-Football danieder: Die Teams spielen auf Viehweiden und haben nur minimale Budgets, die es kaum erlauben, vernünftige Ausrüstung oder die Fahrkarten zu Auswärtsspielen zu kaufen. Außerdem enden regelmäßig Spiele in Schlägereien, was die Sponsoren alles andere als fröhlich stimmt. Im Gegensatz dazu hat der College-Football ein nahezu makelloses Image, stets ausverkaufte Häuser und die wahren Helden des Sports.

Da hat Jimmy Connelly (George Clooney), ein alternder Profi, dessen Team kurz vor dem Konkurs steht, eine brillante Idee: Warum kauft man sich nicht einen der jungen Stars des College-Footballs ein und legt sich damit auch gleich ein neues Image zu und baut so die Profi-Liga wieder auf? Und er hat auch gleich den idealen Kandidaten an der Hand: Carter Rutherford (John Krasinski) ist nicht nur ein Football-Star, er ist auch ein Kriegsheld, da er im Ersten Weltkrieg alleine eine ganzen Trupp deutscher Soldaten gefangen genommen hat.

Doch mit der Wahrheit dieser Geschichte scheint es nicht zum Besten bestellt zu sein. So behauptet es jedenfalls einer von Carters Kriegskameraden, und deshalb setzt eine Chicagoer Zeitung die rasende Reporterin Lexie Littleton (Renée Zellweger) auf ihn an. Natürlich kommt es, wie es kommen muss: Jimmy und Carter verlieben sich in Lexie und geraten darüber aneinander …

George Clooney hat als Darsteller, Regisseur und Produzent eine liebevolle und hervorragend besetzte Screwball-Komödie abgeliefert, die leider bei Kritik und Publikum nicht den Erfolg hatte, den sie eigentlich verdient.

»Ein verlockendes Spiel«. USA, 2008. DVD, Universal. Sprachen: Deutsch, Englisch, Polnisch, Ungarisch. Extras: Deleted Scenes. Länge: ca. 110 Minuten. FSK: ab 6 Jahren. Preis: ca. € 10,-.

Ein Gedanke zu „Ein verlockendes Spiel

  1. Der Film ist wahrlich komisch, besonders die Schlägereien unter den häufig verdreckten Männern sind gelungen! Clooney kann wirklich jede Rolle spielen und die Zellweger ist so richtig schön zickig und frech. Ganz besonders die Musik – Jazz aus den 20er Jahren – hat mich mitgerissen, so dass ich den Film gleich zweimal anschauen musste.

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